Europäische Arbeitslosenversicherung einführen!

Europa sozialer machen

Europäische Arbeitslosenversicherung einführen!

Nicht zuletzt durch die globale Wirtschafts- und Finanzkrise haben soziale Ungleichheiten in fast allen europäischen Ländern zugenommen. Besonders in Südeuropa dauert der Kampf gegen die immer noch viel zu hohe Jugendarbeitslosigkeit weiter an. Die Angleichung von Lebensverhältnissen in Europa ist eines der Gründungsziele der EU. Auch aus ökonomischer Perspektive braucht die Eurozone dringend automatische Stabilisatoren, um ihre Krisenanfälligkeit zu verringern. Wir fordern daher die Einführung einer Europäischen Arbeitslosenversicherung als Instrument des Konjunkturausgleichs sowie die rechtlich verbindliche Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte, allen voran europaweite soziale Mindeststandards wie Mindestlöhne und Grundsicherungen, die sich jeweils an wirtschaftlichen Kennziffern der Mitgliedstaaten orientieren.

Wir fordern eine Arbeitslosenrückversicherung für die Absicherung von Arbeitslosen in Krisen einzuführen. Dabei würde ein europäischer Mechanismus geschaffen, der in Krisenzeiten einspringen kann und die Arbeitslosenversicherung in krisengeplagten Ländern kurzfristig absichern kann, damit auch alle Bürgerinnen und Bürger im Falle einer erneuten Krise sozial abgesichert sind.

Wir fordern: Einführung einer EU-weiten Arbeitslosenversicherung!


Diese Position wurde von den Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. erarbeitet und demokratisch beschlossen.

Silvia BehrensEuropäische Arbeitslosenversicherung einführen!
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Soziale Rechte stärken und Jugendarbeitslosigkeit EU-weit bekämpfen!

Europa sozialer machen

Soziale Rechte stärken und Jugendarbeitslosigkeit EU-weit bekämpfen!

Die Wirtschaftskrise in der Europäischen Union scheint langsam aber sicher überwunden, aber es bleiben noch Wunden zurück. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit ist immer noch im Süden Europas viel zu hoch. Auch an anderen Stellen hat sich gezeigt, dass die Europäische Union mit ihrer Wirtschafts- und Währungsunion soziale Politik noch nicht offensiv genug angeht. Die Lebensverhältnisse in der Europäischen Union haben sich leider noch nicht angeglichen und in der Krise sind sie sogar noch ungleicher geworden.

Das wollen wir ändern und #EuropaSozialerMachen. Die Europäische Union hat eine Europäische Säule Sozialer Rechte erlassen. Diese ist jedoch nicht verbindlich und gibt den europäischen Bürgerinnen und Bürgern keine wirklichen Rechte. Das muss sich ändern und wir Bürgerinnen und Bürger sollten diese sozialen Rechte auch wirksam einfordern können.

Darüber hinaus fordern wir eine Arbeitslosenrückversicherung für die Absicherung der Arbeitslosenversicherung in Krisen einführen. Dabei würde ein europäischer Mechanismus geschaffen, der in Krisenzeiten einspringen kann und die Arbeitslosenversicherung in krisengeplagten Ländern kurzfristig absichern kann, damit auch alle Bürgerinnen und Bürger im Falle einer erneuten Krise sozial abgesichert sind.

Um die hohe Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, hat die Europäische Kommission eine EU-Jugendstrategie beschlossen. Leider bisher erfolglos. Wir fordern deswegen eine effektivere und schnellere Umsetzung der von der Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen. Damit die Strategie effektiv sein kann, sollen auch lokale und regionale Akteure mit an der Jugendstrategie arbeiten.

Wir fordern: Die Europäische Union soll soziale Rechte stärken und die Jugendarbeitslosigkeit soll EU-weit bekämpft werden!


Diese Position wurde von den Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. und der Europa-Union Deutschland e.V. erarbeitet und demokratisch beschlossen.

Silvia BehrensSoziale Rechte stärken und Jugendarbeitslosigkeit EU-weit bekämpfen!
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